Vita

Seit

37 Jahren arbeite ich in sozialpädagogischen Arbeitsfeldern; am liebsten für Familien und für Jugendliche. Besonders große Erfahrungen habe ich auch mit der Arbeit in so genannten totalen Institutionen, wie Gefängnissen und Heimen.

seit 1998

biete ich mit meinem kleinen Unternehmen OBAS systemisch orientierte Organisationsberatung und Fortbildung für soziale Unternehmen an. Während meine Konzepte in internationalen Fachkreisen Beachtung gefunden haben, bleibt die Nachfrage nach meinen Angeboten allerdings weitgehend aus, da in deutschen Unternehmen immer noch (oder immer mehr) eher amerikanische, d.h. radikal-liberale Managementkonzepte favorisiert werden. Ich kann aber nicht gleichzeitig diese radikale Marktorientierung (die ja längst in alle Häuser und Leben eindringen will) bekämpfen und sie gleichzeitig bedienen wollen: meine Angebote sind also marktfremd, keiner will sie. Mir egal.

Seit Januar 2002 regelmäßige Dozententätigkeit für die E.V.A. g.GmbH in Köln Ehrenfeld. Auch das dortige WEB-Design wurde unter meiner Leitung neu konzipiert.

Von August 2004 bis März 2005 intensive Projektberatung eines Pflegeheim-Bauvorhabens in Rheinland-Pfalz.

1995 bis 2001

Ab April 1995 selbständiger Geschäftsführer und Heimleiter der Haus Katharina Alten- u. Pflegeheim GmbH mit 50% Gesellschafteranteil bei einem mittleren Jahresgewinn von zuletzt ca. 250 Tsd. Euro. Aufbau von Qualitätsmanagement und interner Bilanzbuchführung mit Kostenrechnung, Pflegeplanung, Prozessorientierung und Angebotsausrichtung auf kundenorientierte Dienstleistungen, Entwicklung eigener Standards zur Betreuung von verwirrten Bewohnern.

In dieser Zeit als bestellter Interessenvertreter der privaten Anbieter Referent in der Pflegekonferenz des Kreis Düren.

Im Jahr 2000 Verschenkung der Gesellschaftsanteile und Übergabe der Geschäftsführung an damalige Ehefrau Katja Heck. Das ist nicht freiwillig passiert, vielmehr hat mich mein damaliger Schwiegervater, der inzwischen verstorbene Werner Paul, erpresst. Aber nicht falsch verstehen: ich bin ihm nicht böse, sondern sogar dankbar. Ihm verdanke ich mein heutiges Leben, das mir viel besser gefällt, als die Zeit mit den Taschen voll Geld. Außerdem ist er mir in vielen Situationen heute ein Vorbild. Ich spreche manchmal zu ihm, und oft höre ich ihm auch zu.

1989 bis 1995

Heimleiter einer Wohneinrichtung für erwachsene geistig behinderte Menschen in Bückeburg und stellv. Abteilungsleiter für Wohn- und Sonderdienste des Trägers, der PGB Stadthagen GmbH.

Ausbau von Außenwohngruppen und ambulanter Betreuung infolge massiver PR in Presse, Funk und TV, sowie intensiver politischer Arbeit in Rat und Kreis und Kontakten zur Landesregierung Niedersachsen.

1982 bis 1988

Gruppenleitung in einem heilpädagogisch orientierten Kinderheim der AWO SchleswigHolstein in Uetersen. Gegen anfängliche Bedenken des damaligen Heimleiters aber mit dem Vertrauen des Teams und der Kinder / Jugendlichen, Umgestaltung von “totaler Institution” zu Wohngruppencharakter. Heimleiter verweigert Verkürzung der Kündigungszeit, als Einstellungszusage der PGB vorliegt. Dies belastet leider den Abschied.

1977 bis 1982

Studium an der Universität Essen.(Abschluss: Dipl-Sozialpädagoge mit staatlicher Anerkennung An der Universität Essen in dieser Zeit auch wissenschaftlicher Assistent und als Freelencer systemischer Berater am Lehrstuhl von Prof. D. Betz.

Leitung von Encounter-Gruppen mit gestalttherapeutischen und systemischen Hintergrund zusammen mit der C.Rogers- Schülerin Hannelore Prieb.

Praktika bei der Stadt Herten in einem Jugendzentrum und in einem geschlossenen Kinderheim der Caritas in Essen.

Vor dem Studium mehr als zwei Jahre Festanstellung in der Sozialtherapeutischen Anstalt / Justizvollzugsanstalt Gelsenkirchen und berufsbegleitend Beginn therapeutischer Ausbildung.

Außerdem vielleicht erwähnenswert:

Geboren am 30. Januar 1956 in Essen wurde ich katholisch getauft und christlich erzogen. Über die Kirchengemeinde entstand früh mein Engagement in der Jugendarbeit. Ich war als Leistungssportler NRW-Landesmeister im Brustschwimmen.

Später vertrat ich als Spitzenkandidat für den Kreis Schaumburg die GRüNEN bei der Landtagswahl Niedersachsen.

Meine bereits erwachsene Tochter Sara (30 ) lebte mit ihrem 6 Jahre alten Sohn Sina, zusammen mit dessen Vater, ihrem Ehemann zunächst in Haifa/Israel und jetzt in Gelsenkirchen.

Mein Sohn Aaron ist 16 Jahre alt und besucht in Jülich ein Gymnasium.

Notizen zum Text (von mir und Gästen)