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	<description>Lösungen für bessere Kommunikation</description>
	<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 17:50:16 +0000</pubDate>
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		<title>Schluss mit (Un)Lustig</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 16:57:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Heck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Blog, so wie er jetzt da steht, wird Ende September geschlossen. Wie es dann weiter geht, weiss ich noch nicht genau. Mein Ziel ist in allernächster Zeit die Verbesserung der Kommunikation zwischen älteren Schwerhörigen und ihren Gesprächspartnern und etwas allgemeiner: mehr Spaß in der Altenpflegearbeit. Diesen beiden Aufgaben will ich mich widmen, auch mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Blog, so wie er jetzt da steht, wird Ende September geschlossen. Wie es dann weiter geht, weiss ich noch nicht genau. Mein Ziel ist in allernächster Zeit die Verbesserung der Kommunikation zwischen älteren Schwerhörigen und ihren Gesprächspartnern und etwas allgemeiner: mehr Spaß in der Altenpflegearbeit. Diesen beiden Aufgaben will ich mich widmen, auch mit diesem Blog.</p>
<p>Da dabei die alten Inhalte nur ablenken, werde ich sie im Oktober löschen.</p>
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		<title>Die Bedarfsampel ist eine Frage der Sichtweise</title>
		<link>http://kheck.info/archives/1116</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 14:08:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Heck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Oder warum man bei Rot über die Ampel gehen darf
Vor über 30 Jahren, als pubertierendes Kind, wagte ich meinen ersten Brief an den Staat, damals in Sachen Ölkrise und Einsparung von Sprit. Ich schlug vor, doch die Straßenverkehrsordnung abzuändern. Alle Ampeln sollten grundsätzlich Bedarfsampeln sein. Ich sah nicht ein, warum der gleiche Autofahrer, der etwa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Oder warum man bei Rot über die Ampel gehen darf<span id="more-1116"></span></h4>
<p>Vor über 30 Jahren, als pubertierendes Kind, wagte ich meinen ersten Brief an den Staat, damals in Sachen Ölkrise und Einsparung von Sprit. Ich schlug vor, doch die Straßenverkehrsordnung abzuändern. Alle Ampeln sollten grundsätzlich Bedarfsampeln sein. Ich sah nicht ein, warum der gleiche Autofahrer, der etwa ein Stopschild &#8212; ohne Ampel &#8212; beachten kann, überfordert sein sollte, wenn dort zwar eine Ampel ist, diese aber &#8220;Rot&#8221; anzeigt, sich dann genau so zu verhalten, als ob dort eben ein Stopschild wäre, während &#8220;Grün&#8221; eben ein temporäres &#8220;Vorfahrt&#8221;-Schild wäre. Da ich schon damals den Deutschen keine großen Sprünge zutraute, schlug ich als mildere Änderung vor, ein zusätzliches Zeichen einzuführen, das etwa mit dem Zusatz &#8220;22.00 Uhr &#8212; bis 5.00 Uhr&#8221; anzeigen würde, dass an einer roten Ampel dort während bestimmter festgelegter ruhiger Zeiten nicht gewartet werden müsse. Natürlich erhielt ich eine arrogante dumme und alberne Antwort.</p>
<p>Seit dem ich nun wieder in Aachen wohne, ärgere ich mich über die Disziplin (besser eigentlich Disziplinlosigkeit, denn dumpfer Gehorsam erfordert sicher weniger &#8220;Bildung&#8221;, als ziviler Ungehorsam, als die Frechheit der Gestaltung seines Lebens mit eigenen Regeln) der Fußgänger hier, im Gegensatz zu Köln. Während dort in der Innenstadt erstmal die Radfahrer kommen, dann lange nichts, dann die Fußgänger und zuletzt die Autofahrer, ist es hier in Aachen genau umgekehrt: Wer am Gaspedal sitzt, hat die Macht. Und die Fußgänger warten doch tatsächlich häufig ganz brav an roten Ampeln, selbst wenn gar kein Auto zu sehen ist. Genau damit hat man uns Deutsche früher in Italien, in Frankreich aufgezogen und spielte damit aber auch durchaus ernst auf den vielbeschriebenen Untertanengeist der Deutschen an, also auf unsere Schuld an Hitler usw.</p>
<p>Nun gehe ich täglich zweimal einen Weg, genau denselben langweiligen Weg, der, wenn ich mich an die Ampeln halte, etwa eine viertel Stunde dauert, während ich ihn bei Nichtbeachtung ebensolcher in ca 5 Minuten schaffe. Und da tauchte bei mir die Frage auf, welchen Abstand ich eigentlich von solchen Ampelanlangen halten muss, um völlig legal und ohne Angst vor Knöllchen bei Rot über die Straße darf. Irgendwie hatte ich mal was von 20 Metern gehört oder waren es 50?</p>
<p>Die Lösung scheint einfach. In der Straßenverkehrsordnung habe ich jedenfalls nur folgenden passenden Eintrag gefunden:</p>
<blockquote>
<h4><span class="jnenbez">§ 25</span> <span class="jnentitel">Fußgänger</span></h4>
<div class="jnhtml">
<div>
<div class="jurAbsatz">(1) Fußgänger müssen die Gehwege benutzen. Auf der Fahrbahn dürfen sie nur gehen, wenn die Straße weder einen Gehweg noch einen Seitenstreifen hat. Benutzen sie die Fahrbahn, so müssen sie innerhalb geschlossener Ortschaften am rechten oder linken Fahrbahnrand gehen; außerhalb geschlossener Ortschaften müssen sie am linken Fahrbahnrand gehen, wenn das zumutbar ist. Bei Dunkelheit, bei schlechter Sicht oder wenn die Verkehrslage es erfordert, müssen sie einzeln hintereinander gehen.</div>
<div class="jurAbsatz">(2) Fußgänger, die Fahrzeuge oder sperrige Gegenstände mitführen, müssen die Fahrbahn benutzen, wenn sie auf dem Gehweg oder auf dem Seitenstreifen die anderen Fußgänger erheblich behindern würden. Benutzen Fußgänger, die Fahrzeuge mitführen, die Fahrbahn, so müssen sie am rechten Fahrbahnrand gehen; vor dem Abbiegen nach links dürfen sie sich nicht links einordnen.</div>
<div class="jurAbsatz">(3) Fußgänger haben Fahrbahnen unter Beachtung des Fahrzeugverkehrs zügig auf dem kürzesten Weg quer zur Fahrtrichtung zu überschreiten, und zwar, wenn die Verkehrslage es erfordert, nur an Kreuzungen oder Einmündungen, an Lichtzeichenanlagen innerhalb von Markierungen oder auf Fußgängerüberwegen (Zeichen 293). Wird die Fahrbahn an Kreuzungen oder Einmündungen überschritten, so sind dort angebrachte Fußgängerüberwege oder Markierungen an Lichtzeichenanlagen stets zu benutzen.</div>
<div class="jurAbsatz">(4) Fußgänger dürfen Absperrungen, wie Stangen- oder Kettengeländer, nicht überschreiten. Absperrschranken (§ 43) verbieten das Betreten der abgesperrten Straßenfläche.</div>
<div class="jurAbsatz">(5) Gleisanlagen, die nicht zugleich dem sonstigen öffentlichen Straßenverkehr dienen, dürfen nur an den dafür vorgesehenen Stellen betreten werden.</div>
</div>
</div>
</blockquote>
<div class="jurAbsatz">Andersrum heisst das also für mich: wenn die Verkehrslage es <em>nicht </em>erfordert, meide ich einfach Kreuzungen und Einmündungen. Da nicht genau geregelt ist, wann ich mich im Machtbereich einer Kreuzung oder Einmündung befinde, gehe ich notfalls (wenn es meine Eile erfordert) auch unmittelbar neben einem Überweg bei Rot über die Straße. Jetzt warte ich auf den ersten Ordnungshüter, der mich hierbei erwischt und böses (mein Geld) von mir will. Mal schauen. Wenn jemand die Rechtslage besser kennt als ich: Kommentare sind willkommen.</div>
<div class="jurAbsatz"></div>
<div class="jurAbsatz">Interessant nebenbei fand ich an dem Paragrafen noch, dass hier offensichtlich für die StVO noch die Behinderung des Fußgängers schwerer wiegt, als die Behinderung des Autoverkehrs, soll ich doch mit einem sperrigen Gegenstand, der die anderen Fußgänger behindern würde, lieber die Straße benutzen. Liebe Aachener Autofahrer: geht vom Gas, sonst komme ich mit meiner Sackkarre auf eure Wege <img src='http://kheck.info/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </div>
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		<title>Eis-Neger</title>
		<link>http://kheck.info/archives/1113</link>
		<comments>http://kheck.info/archives/1113#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 17:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Heck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gutes Essen mit Hartz IV]]></category>

		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

		<category><![CDATA[Basics]]></category>

		<category><![CDATA[Eis]]></category>

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		<description><![CDATA[Die unzweideutige Versuchung
Da gebe ich mir Mühe das tollste Vanille-Eis mit viel Eigelb und zwei Vanillestangen und Zitronenschale usw. herzustellen und wonach fragt Sabine? — Nach dem Eiswunder aus dem Hause Schwartau.
Sie ist nicht die Einzige, die da ins Schwärmen kommt.  Und auch ich finde es schon ziemlich geil, wenn sich da in Sekunden auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Die unzweideutige Versuchung<span id="more-1113"></span></h4>
<p>Da gebe ich mir Mühe das tollste Vanille-Eis mit viel Eigelb und zwei Vanillestangen und Zitronenschale usw. herzustellen und wonach fragt Sabine? — Nach dem Eiswunder aus dem Hause Schwartau.</p>
<p>Sie ist nicht die Einzige, die da ins <a href="http://www.ciao.de/Schwartau_Eis_Wunder_Die_knackige_Kruste__1988607">Schwärmen</a> kommt.  Und auch ich finde es schon ziemlich geil, wenn sich da in Sekunden auf dem Eis eine Flüssigkeit aus einer Plastiktube in eine knackige Schokokruste verwandelt, die sehr an die leckeren politisch unkorrekten Eisneger erinnert, die ich immer so liebte.</p>
<p>Aber auf mein tolles Eis soll nix mit E-Stoffen und Konservierungsmitteln usw. Also musste eine Alternative her, gar nicht so einfach zu finden, aber nach etlichen missglückten Versuchen ein ganz einfaches Rezept, das funktioniert.</p>
<p>Einfach 6 Teile Schokolade mit 70%  Kakao-Anteil mit 4 Teilen Palmin vorsichtig erwärme und wieder abkühlen lassen. Bleibt dann mindestens für etliche Stunden flüssig, der Effekt ist wie beim Eiswunder von Schwartau und: schmeckt jedenfalls noch leckerer und nicht nach Billigschokolade, wie dieses Eiswunder.</p>
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		<title>Moussaka</title>
		<link>http://kheck.info/archives/1109</link>
		<comments>http://kheck.info/archives/1109#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 12:31:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Heck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gutes Essen mit Hartz IV]]></category>

		<category><![CDATA[Auflauf]]></category>

		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>

		<category><![CDATA[griechisch]]></category>

		<category><![CDATA[Lamm]]></category>

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		<description><![CDATA[Zimt und Zucker jenseits von Milchreis

1 Aubergine
3 EL sehr gutes Olivenöl (z.B. Sitia, Gaea aus Kreta)
1 Schalotte
3 EL Schweineschmalz
150 g Lammhack (aus der Keule)
1 TL Zimt (oder nach Geschmack sogar etwas mehr)
2 Tomaten aus der Dose
1 EL Tomatenmark
1/4 Bund glatte Petersilie
knapp 100 ml Rotwein
eine gute Prise Zucker
1/2 EL Oregano
Pfeffer, Salz
Mehl
Milch
2 Eier
50 - 100 g Schafskäse

Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Zimt und Zucker jenseits von Milchreis<span id="more-1109"></span></h4>
<ul>
<li>1 Aubergine</li>
<li>3 EL sehr gutes Olivenöl (z.B. Sitia, Gaea aus Kreta)</li>
<li>1 Schalotte</li>
<li>3 EL Schweineschmalz</li>
<li>150 g Lammhack (aus der Keule)</li>
<li>1 TL Zimt (oder nach Geschmack sogar etwas mehr)</li>
<li>2 Tomaten aus der Dose</li>
<li>1 EL Tomatenmark</li>
<li>1/4 Bund glatte Petersilie</li>
<li>knapp 100 ml Rotwein</li>
<li>eine gute Prise Zucker</li>
<li>1/2 EL Oregano</li>
<li>Pfeffer, Salz</li>
<li>Mehl</li>
<li>Milch</li>
<li>2 Eier</li>
<li>50 - 100 g Schafskäse</li>
</ul>
<p>Die Auberginen in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden, mit Salz bestreuen und nach einer viertel Stunde mit Küchenpapier vom Salz und der ausgetretenen Flüssigkeit befreien. Dann im Olivenöl goldgelb anbraten. Beiseite stellen. Zum Öl jetzt noch etwas Schmalz geben und zunächst die feingehackte Schalotte anbraten, das Hackfleisch zugeben. Übrigens gilt für Hackfleisch, was für Fleisch braten immer gilt: es sollte Zimmertemperatur haben, also nicht gleich vom Kühlschrank in die Pfanne&#8230;</p>
<p>Mit Pfeffer, Salz und Zimt würzen. Die kleingematschten Tomaten und die kleingehackte Petersilie und den Wein dazugeben. Alles nun etwa eine viertel Stunde kochen / reduzieren. Nun mit Zucker und ggf. noch mal den anderen Gewürzen abschmecken.</p>
<p>Eine Auflaufform mit dem leckeren Olivenöl großzügig einfetten. Dann zunächst eine Schicht Auberginen, darauf das Hackfleisch geben und mit Oregano bestreuen. Darauf eine zweite Schicht Auberginen (alternativ Scheiben von Pellkartoffeln) geben.</p>
<p>Mit der Butter, dem Mehl und der Milch eine Béchamelsoße bereiten. Ist es zuviel geworden, lieber jetzt etwas wegschütten, als hinterher&#8230;</p>
<p>Die Hälfte des Schafskäse in die Soße rühren und mit Salz, ggf. noch etwas Essig abschmecken und vom Feuer nehmen.</p>
<p>Die Eier verquirlen und in die noch max. 80 Grad heiße Soße rühren. Damit den Auflauf übergießen und den restlichen Schafskäse darüberstreuen.</p>
<p>45 Minuten bevor man essen will in den Backofen schieben; will sagen: man kann das ruhig schon etwas vorher vorbereiten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Ja! Ein Lob dem Opportunismus.</title>
		<link>http://kheck.info/archives/1104</link>
		<comments>http://kheck.info/archives/1104#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 May 2009 17:23:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Heck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum es nicht böse ist, sein Fähnchen nach dem Wind auszurichten
Auch das ist Sklavenmoral: Sich eine Gelegenheit entgehen lassen. Und wenn dann noch  oportunus lat. die bequeme Hafeneinfahrt meint, also das Erreichen des Zuhause, dann ist das schon ein Grund für ein paar Worte, nicht wahr? Kann es böse sein, sein Zuhause zu finden? War [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Warum es nicht böse ist, sein Fähnchen nach dem Wind auszurichten<span id="more-1104"></span></h4>
<p>Auch das ist Sklavenmoral: Sich eine Gelegenheit entgehen lassen. Und wenn dann noch  oportunus lat. die bequeme Hafeneinfahrt meint, also das Erreichen des Zuhause, dann ist das schon ein Grund für ein paar Worte, nicht wahr? Kann es böse sein, sein Zuhause zu finden? War es etwa böse von Odysseus, überhaupt nach Hause zu wollen? Wollen, müssen, wir nicht alle viel mehr das Gegenteil erreichen wollen? Ja, als Christen.</p>
<p>Aber sind wir noch Christen? — Ja, aus jeder Pore stinken wir noch nach Christentum, vor allem, wenn wir urteilen über das Böse.</p>
<p>Der böse Opportunist also; der, der seine Fahne nach dem Wind hängt.</p>
<blockquote><p>Seid ich des Suchens müde ward,</p>
<p>Erlernte ich das Finden.</p>
<p>Seit mir ein Wind hielt Widerpart,</p>
<p>Segl ich mit allen Winden.[1]</p></blockquote>
<p>Als ich diesen Reim von Nietzsche zum ersten Mal las, verwirrte er mich. Ich nahm dieses Stück Text, so wie es war, einfach. Als ich ihn dann später in einem Gespräch mit einem der besten Nietzsche-Kenner, die ich kenne, mit Günter Schulte, anbrachte, meinte dieser (zu meiner Enttäuschung) Nietzsche habe diesen Reim ironisch gemeint. Günter, du irrst hier. Man muss weiter lesen, unverzagt:</p>
<blockquote><p>Wo du stehst, grab tief hinein!</p>
<p>Drunten ist die Quelle!</p>
<p>Laß die dunklen Männer schrein:</p>
<p>»Stets ist drunten – Hölle!«[2]</p></blockquote>
<p>Nehmen wir also beide Reime zusammen, hintereinander, dann entschlüsselt sich sogleich die Umwertung der christlichen Abwertung der Haltung, seine Fahne oder eben noch stärker: sein Segel, nach dem Wind auszurichten.</p>
<p>Der Opportunist ist eben gerade eines nicht: Ein <em>Blatt</em> im Wind. Aber so wollen sie uns. Losgelöst von dem Schiff, das uns trägt und dem Wind, der uns finden macht und unsere Macht einfließen zu lassen einlädt. Statt dessen auf unsere innere Stimme hörend, dem wurzellosen Gott hörig.</p>
Fu&szlig;noten:<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1104" class="footnote">Nietzsche: Fröhliche Wissenschaft. &#8220;Mein Glück&#8221;</li><li id="footnote_1_1104" class="footnote">Nietzsche. Fröhliche Wissenschaft. Unverzagt</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Endstation Dummheit?</title>
		<link>http://kheck.info/archives/1099</link>
		<comments>http://kheck.info/archives/1099#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 13:03:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Heck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Eros]]></category>

		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Hart Dumm Aber Fair bequatscht den Verfall der Ehe
Wow – das will schon was heißen, wenn in einer Sendung der beliebten ARD-Sendung Hart aber Fair zum Thema „Endstation Scheidung” wirklich nur dummes Zeug geredet wird. Vielleicht mit einer Ausnahme: Joachim Fuchsberger, der als ältester Gast zugleich die längste Ehezeit vorweisen kann (55 Jahre) schwört, zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><em><span style="text-decoration: line-through;">Hart</span> Dumm Aber F</em><em>air</em> bequatscht den Verfall der Ehe<span id="more-1099"></span></h4>
<p>Wow – das will schon was heißen, wenn in einer Sendung der beliebten ARD-Sendung Hart aber Fair zum Thema „Endstation Scheidung” wirklich <em>nur</em> dummes Zeug geredet wird. Vielleicht mit einer Ausnahme: Joachim Fuchsberger, der als ältester Gast zugleich die längste Ehezeit vorweisen kann (55 Jahre) schwört, zum Entsetzen einer Maus von den GRÜNEN und einer Ratte (Frau Pauli) von der CSU, auf Kontrolle als Geheimnis seines Erfolges: Seine Frau sei bei allen Dreharbeiten immer dabei gewesen und so habe er einfach nie Gelegenheit gehabt, eine Affäre anzufangen – und das sei auch gut so. Doch in unserer Welt darf man gut finden, schwul zu sein, abgedreht, pervers, alles nur eins nicht: Zwang oder Abhängigkeit in einen vernünftigen guten Zusammenhang mit Liebe zu stellen.</p>
<p>Selbst die Tante aus der katholischen Ecke kann Fuchsberger da nicht beipflichten und nennt <em>Glück</em> als wesentlichen Pfeiler ihrer Ehe. Na immerhin etwas, der geladene &#8220;Experte&#8221;, irgendein Paartherapeut, legt sich da überhaupt nicht fest.</p>
<p>Und als Fuchsberger, der die meiste Zeit, wenn auch wohlwollend, so eben doch von obenherab (das ist da, wo die Jüngeren meinen zu stehen), belächelt wurde, den Vorschlag von Frau Pauli, eine Ehe auf Zeit (sieben Jahre), die die Standard-Ehe ablösen solle, kommentieren soll, verliert er für einen Moment seine tolerante Haltung: <em>Das kann ich nur als Versuch eines Politikers verstehen, irgendwie für Aufmerksamkeit zu sorgen, was soll ich da sonst zu sagen — Es ist doch einfach nur Quatsch, was die da redet.</em> Recht hat er.  Nun erwarte ich von einem Schauspieler ja nicht, dass er die Kleinfamilie als Grundlage unserer Gesellschaft infrage stellt, so wie wir es (Recht hatten wir) in den 70ern taten, wobei wir ja als Alternative nicht den Single-Haushalt vorstellten, sondern eher eine Renaissance der Sippe, in moderner Sprache also Kommune, nicht zu verwechseln mit einer WG. Und da ich hier ja etwas zur Sendung Hart Aber Fair sagen und nicht allgemein politisch werden will, lasse ich das auch und greife hier deshalb nur das Argument von Fuchsberger auf und verzichte ausserdem auf die Aussagen von allen anderen Teilnehmern. Von der Grünen-Frau Julia Seeliger bringe ich ein Foto, auch wenn sie darauf nicht so gut getroffen ist, wie sie in der Sendung rüberkam, so dass ich die ganze Zeit hoffte, dass ein so attraktives Mädchen doch sicher irgendwann auch mal was attraktives sagt und ich die Sendung deshalb überhaupt zu Ende angeschaut habe. (Ich wurde enttäuscht)</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1100" title="julia" src="http://www.kheck.info/medien//julia.jpeg" alt="" width="370" height="450" /></p>
<p>Was also alle anderen gegen Fuchsberger aufgebracht hat und zumindest eine sich links gebende Julia Seeliger nicht hätte aufbringen dürfen (vom &#8220;Experten&#8221; ganz zu schweigen), ist wieder einmal der Mythos von der Wahrheit des Gefühls, des Ichs, des inneren Selbst oder was auch immer für ein Blödsinn. Hat nicht Foucault alles dazu gesagt? Hat nicht schon Schopenhauer mit seinem Beweis der Unmöglichkeit eines „freien” Willens alles zum Thema gesagt?  Versteht denn keiner mehr (außer Fuchsberger), dass es irgendwie widersprüchlich ist, einerseits alles auf die Verführbarkeit durch die Liebe, durch Eros, zu bauen und dann aber zu glauben, dass diese Verführbarkeit schon von ganz allein irgendwie an den Sieger im Rennen um diese Verführung kleben bleibt?</p>
<p>Ich will mich hier nicht weiter mit dem leeren Geschwätz der Meisten aufhalten, nur einen Vergleich will ich noch loswerden, eine Idee, die mir gestern beim Einschlafen kam:</p>
<p>Stell dir vor, du willst dir ein gebrauchtes Auto kaufen und du siehst eines beim Gebrauchtwagenhändler um die Ecke, das einen tollen Eindruck macht. Nun erfährst du aber von allen Bekannten, dass genau dieser Händler ein Betrüger ist und selbst in der Tageszeitung steht, dass er schon mehrfach wegen Betrug vorbestraft ist. Würdest du also von diesem Händler ein Auto kaufen? — Wahrscheinlich nicht.  Bis hier ist es ja einfach. Aber nun kommt die nächste Frage: wenn du doch eh von so einem kein Auto kaufen würdest, wozu dann Strafgesetze? Ich meine, so was spricht sich doch rum? Oder anders gesagt: Wieso kaufst du nicht trotzdem ein Auto bei dem, da dich doch Gesetze und Verträge vor Betrug schützen?  Wahrscheinlich würdest du weder ein Auto bei dem Betrüger kaufen, noch wollen, dass er dich betrügen darf, wie er lustig ist?</p>
<p>Ist es da nicht seltsam oder doch wenigstens erwähnenswert, dass in unserer Kultur der Ehebruch, der ja irgendwie auch ein Vertragsbruch ist, der Betrug an dem angeblichen Fundament unserer Gesellschaft, nicht nur straffrei bleibt, sondern gar als <em>notwendiger </em>Bestandteil eines gesunden Lebens verkauft wird? Denn wenn ich in mein Herz hineinhorche und eine Lust auf einen Anderen, eine Andere, entdecke, handle ich da nicht gegen die Wahrheit meines Herzens, gegen die Wahrheit der Liebe, wenn ich diesem Impuls nicht folge? Genau das behaupteten letztlich die Gäste in Hart aber Fair und genau deshalb fordern sie, dass jeder Zwang der Liebe schadet und sie deshalb davor geschützt werden müsse.  Vielleicht sollte uns das doch krasse Missverhältnis zwischen dem Islam etwa, in dem Ehebruch mit dem Tode bestraft werden kann und unserer Haltung(slosigkeit), wonach <em>jeder </em>Zwang, jede Abhängigkeit, jede Verbindlichkeit also, unseren „Bindungen”  fern bleiben soll, zu denken geben? Noch vor wenigen Jahrzehnten wurde in Frankreich ein gehörnter Ehemann, der den auf frischer Tat ertappten Nebenbuhler kurzerhand erschossen hatte, äußerst milde geahndet. Heute bei uns würde der gleiche Ehemann, der, statt seinen Nebenbuhler zu erschießen, nur noch mal auf ein Gespräch mit seiner Frau/Freundin drängt, kurzerhand und schnell als Stalker gebrandmarkt. Im obigen Vergleich wäre das etwa so, dass ich beim Betrüger ein Auto gekauft habe und, nachdem ich den Betrug (etwa ein falscher TÜV-Stempel) aufgedeckt habe und den Betrüger zur Rede stellen will, dieser einfach sagt, er möchte nicht mit mir reden und wenn ich nicht aufhöre, ihn zu belästigen, die Polizei rufen und mich als Stalker denunzieren könnte (während ich eben überhaupt keine rechtliche Handhabe hätte).</p>
<p>Um alles zum Abschluss noch etwas komplizierter zu machen: natürlich interessieren mich die Strafgesetze einen Scheiß. Man kann sie von mir aus alle abschaffen. Aber wenn schon Strafrecht, wenn schon Betrug unter Strafe gestellt ist, und wenn schon angeblich Ehe und Familie (und nicht das Eigentum allein) die Grundlage unserer Gesellschaft sein soll, dann, bitteschön, wo sind die Sanktionen bei Betrug am Partner, wenn es nicht ums Geschäft, sondern um die Liebe geht?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Grünes Pfefferminz-Eis</title>
		<link>http://kheck.info/archives/1090</link>
		<comments>http://kheck.info/archives/1090#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 08:05:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Heck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gutes Essen mit Hartz IV]]></category>

		<category><![CDATA[Eis]]></category>

		<category><![CDATA[Nachspeisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit giftig grünem Farbstoff

Mit Essen spielt man nicht. Eine der Varianten dieser deutschen und eigentlich platonischen Leid-Kultur beinhaltet die Regel, dass Farbstoffe böse sind. So wie Platon gegen die Kunst wettert, wettern wir gegen alles künstliche, nicht puristische. Während in vielen Ländern etwa Erdbeereis rot ist, so ist es bei uns eher zart rosa angehaucht.  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Mit giftig grünem Farbstoff<span id="more-1090"></span></h4>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1091" title="Pfefferminzeis" src="http://www.kheck.info/medien//pfefferminzeis.jpg" alt="" width="500" height="333" /></p>
<p>Mit Essen spielt man nicht. Eine der Varianten dieser deutschen und eigentlich platonischen Leid-Kultur beinhaltet die Regel, dass Farbstoffe böse sind. So wie Platon gegen die Kunst wettert, wettern wir gegen alles künstliche, nicht puristische. Während in vielen Ländern etwa Erdbeereis rot ist, so ist es bei uns eher zart rosa angehaucht.  Die Deutschen haben bekanntlich ihre Dichter und Denker nie verstanden und so auch nicht Schiller, nachdem nur dort, wo gespielt wird, es wirklich menschlich zugeht. Glücklicherweise verstehen es die Franzosen auch ohne Schiller mit ihrem Essen zu spielen. Nicht nur schnitzen sie Kartoffeln und Möhren in schöne Formen, während etwa der Ehrgeiz meines Vaters stets darin bestand, Salzkartoffeln so dünn wie irgend möglich zu schälen (wobei ich mich frage, warum dann nicht gleich Pellkartoffeln?); sie stellen auch einen grünen Pfefferminzsirup her, Marke Monin, den man auch in den etwas verspielteren Lebensmittelgeschäften Deutschlands kaufen kann.</p>
<p>Meine Kinderregel für gutes Eis lautet: Es muss noch schmecken, wenn man es mit irgendeiner anderen Sorte, die im „gemischten Eisbecher” landet, vermatscht. Mein grünes Minz-Eis harmoniert bestens mit verschiedenen Geschmacksrichtungen, auf dem Foto etwa mit Malaga-Eis, aber auch etwa mit Schokoladeneis usw.</p>
<p><strong>Zutaten</strong>:</p>
<ul>
<li>3 Eigelb</li>
<li>75 g Zucker</li>
<li>1 Prise Salz</li>
<li>200 ml Milch</li>
<li>200 ml Sahne</li>
<li>75 ml Monin Pfefferminz-Grundstoff</li>
</ul>
<p>Die Eigelbe mit dem Zucker und der Prise Salz verrühren. Nebenbei: lange Zeit war ich viel zu vorsichtig mit der berühmten Prise Salz an Süßspeisen und umgekehrt der Prise Zucker an Herzhaftem. Es bringt dann so wenig, wie das ebenso berühmte einzelne Loorbeerblatt (wenn schon denn schon).</p>
<p>Die Milch auf ca. 80 Grad erhitzen und zu den Eiern geben. Wieder zurück in den Topf und zur Rose (ca. 82° tötet auch evtl. Salmonellen in den Eiern) schlagen; die Sahne hinzugeben und abkühlen lassen.</p>
<p>Dann den Pfefferminzsirup unterrühren und ab in die Eismaschine.</p>
<p>Man kann etwa 50 g Schokoladensplitter hinzufügen, bevor das Eis fast steif ist.</p>
<p>Das Malaga ist übrigens Vanillle-Eis oder Eis von weißer Schokolade mit etwa vier Stunden in Malaga-Wein eingelegten Rosinen (keine Corinthen, die sind zu hart).</p>
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		<title>Ermittlungspanne, oder&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 18:34:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Heck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; stellt Addidas jetzt gefährliche Chemikalien her?
Ach nee. Das ist alles so traurig, dieser ganze Betroffenheitsbullshit. Heute haben unsere Superspürnasen der Polizei ja einen richtig gefährlichen Trittbrettfahrer der Amokschützenstory auffliegen lassen, fanden dort neben Waffen-Attrappen und einem Luftgewehr (des Vaters, wie es in der ZDF-Sendung HEUTE hieß, mein Sohn hat übrigens auch so ein Teil) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>&#8230; stellt Addidas jetzt gefährliche Chemikalien her?<span id="more-1082"></span></h4>
<p>Ach nee. Das ist alles so traurig, dieser ganze Betroffenheitsbullshit. Heute haben unsere Superspürnasen der Polizei ja einen richtig gefährlichen Trittbrettfahrer der Amokschützenstory auffliegen lassen, fanden dort neben Waffen-Attrappen und einem Luftgewehr (des Vaters, wie es in der ZDF-Sendung HEUTE hieß, mein Sohn hat übrigens auch so ein Teil) auch gefährliche Chemikalien, darunter <em>Adidas Team force</em>, ein Deo.</p>
<div id="attachment_1083" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img class="size-medium wp-image-1083" title="teamforce" src="http://www.kheck.info/medien//teamforce.jpg" alt="gefährliche Chemikalien? Teamforce, ein Deo von Adidas" width="500" height="334" /><p class="wp-caption-text">gefährliche Chemikalien? Teamforce, ein Deo von Adidas</p></div>
<p>Okay, auf dem ersten Blick kann es ja passieren, dass man bei Team-Force irgendwie an Gewalt denkt, ist ja wahrscheinlich von Adidas auch so beabsichtigt, aber dass man so ein Bild dann stolz der Presse präsentiert und dass diese es auch noch veröffentlicht, finde ich nicht mehr lustig, sondern traurig.</p>
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		<title>Obama favorisiert irgendwie die klassische Familie</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 09:28:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Heck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Obama]]></category>

		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[„Hecki am Herd&#8221; — die Fortsetzung

In einem meiner letzten Artikel, Hecki am Herd, habe ich kurz den Aufwand und Luxus der klassischen Familie mit einer „Vollzeitstelle” im eigenen Haushalt skizziert.
Nun lese ich ja immer noch an dem meist langweiligen Buch von Obama, The Audacity Of Hope, und gegen Ende fand ich dann doch noch mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>„Hecki am Herd&#8221; — die Fortsetzung<span id="more-1079"></span></h4>
<h4></h4>
<p>In einem meiner letzten Artikel, <a title="Hecki am Herd" href="http://kheck.info/archives/1070">Hecki am Herd</a>, habe ich kurz den Aufwand und Luxus der klassischen Familie mit einer „Vollzeitstelle” im eigenen Haushalt skizziert.</p>
<p>Nun lese ich ja immer noch an dem meist langweiligen Buch von Obama, <em>The Audacity Of Hope, </em>und gegen Ende fand ich dann doch noch mal einen lesenswerten Abschnitt. Auf Seite 344 schreibt er, nachdem er sich zuvor für in Europa übliche Förderung der Vereinbarkeit von Kindern mit Jobs ausgesprochen hat:</p>
<blockquote><p>Of course, none of these policies need discourage families from deciding to keep a parent at home. &#8230; it may mean home schooling or a move to a community where the cost of living is lower. For some families, it may be the father who stays at home—although for most families it will still be the mother who serves as the primary caregiver.</p>
<p>Whatever the case may be, such decisions should be honored. If there&#8217;s one thing that social conservatives have been right about, it&#8217;s that our modern culture sometimes fails to fully appreciate the extraordinary emotinal and financial contributions—the sacrifices and just plain hard work—of the stay-at-home mom. Where social conservatives have been wrong ist in insisting that this traditional role is innate—the best or only model of motherhood.</p></blockquote>
<p>Ausnahmsweise kann ich hier mal Obamas Einstellung voll und ganz teilen. In Deutschland wird eine solche Position kaum noch von Konservativen vertreten, von SPD, FDP, Linken und Grünen ganz zu schweigen.</p>
<p>Es wird der Druck nicht anerkannt, dem eine Frau ausgesetzt ist, die sich heute dafür entscheidet, lieber das süße Heimchen am Herd, als die geile Schlampe auf der Überholspur der Karriereautobahn sein zu wollen. Und Männer trauen sich auch heute oft auch eher, ihre Frauen zu wilden Späßen zu animieren, als ihren heimlichen Wunsch nach traditioneller Familie überhaupt nur zu äußern. So hatte ich vor wenigen Wochen eine Diskussion mit einem Mit-Dreissiger, der zusammen mit seiner Frau ein Haushaltseinkommen von 160.000 Euro aufbringt. Er gestand mir nach anfänglicher Verteidigung der typischen Klischees, dass er überhaupt keine Lust habe, ein Kind zu bekommen, das den ganzen Tag in irgendwelchen Institutionen verbringt. Er würde sich wünschen, dass seine Frau zu Hause bliebe. Aber er gestand mir auch, dass er meilenweit davon entfernt war, diese Idee auch nur vorsichtig überhaupt mal anzusprechen.</p>
<p>Interessanterweise entgeht den Meisten irgendwie das doppelte Spiel der Mainstreammedien. Bei Hartz-4-Empfängern wird ja immer gern unterstellt, dass die ja eigentlich mehrheitlich nur faul sind und gar nicht arbeiten wollen. Aber wenn es dann um die traditionellen Familienwerte geht, wird auf einmal von den selben Volksverhetzern (musste mal sein, diese rechte Anspielung) unterstellt, dass alle Frauen sich nur bessere Unterbringungsmöglichkeiten für ihre Kinder wünschen und keine Mutter gern zuhause bliebe und als Hausfrau auf ihre Karriere verzichten würde. Zumindest dass hier irgendwie ein Widerspruch herrscht, sollte doch auffallen?</p>
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		<title>Schoko-Mint-Eis</title>
		<link>http://kheck.info/archives/1072</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 12:19:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Heck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gutes Essen mit Hartz IV]]></category>

		<category><![CDATA[Eis]]></category>

		<category><![CDATA[Nachspeisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser aktueller Winter-Top-Nachtisch

Zutaten:

4 Eigelb
200 ml Sahne
250 ml Milch
3 EL Kakao
2 Portionen getrocknete Pfefferminze[1]
120 g Zucker
1 Prise Salz
1 Prise Instant-Kaffee
50 g zartbittere Schokolade

Zubereitung:
200 ml (also nur einen Teil der) Milch mit der Pfefferminze aufkochen und mindestens fünf Minuten ziehen lassen.
Den Zucker mit dem Kakao, dem Salz und Kaffeepulver mischen und den Eigelben und der restlichen Milch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Unser aktueller Winter-Top-Nachtisch<span id="more-1072"></span></h4>
<h4></h4>
<h4>Zutaten:</h4>
<ul>
<li>4 Eigelb</li>
<li>200 ml Sahne</li>
<li>250 ml Milch</li>
<li>3 EL Kakao</li>
<li>2 Portionen getrocknete Pfefferminze[1]</li>
<li>120 g Zucker</li>
<li>1 Prise Salz</li>
<li>1 Prise Instant-Kaffee</li>
<li>50 g zartbittere Schokolade</li>
</ul>
<h4>Zubereitung:</h4>
<p>200 ml (also nur einen Teil der) Milch mit der Pfefferminze aufkochen und mindestens fünf Minuten ziehen lassen.</p>
<p>Den Zucker mit dem Kakao, dem Salz und Kaffeepulver mischen und den Eigelben und der restlichen Milch gründlich verrühren. Die (auf max. 75°) abgekühlte Minzmilch unterrühren und diese Masse zur Rose ziehen. Die Sahne unterrühren und mindestens 2 Stunden, besser vier Stunden abkühlen lassen.</p>
<p>In die Eismaschine füllen und kurz bevor das Eis fest ist, die in kleine Stückchen gehackte Schokolade hinzugeben.</p>
Fu&szlig;noten:<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1072" class="footnote">damit meine ich 2 ordinäre Teebeutel, aber sagt das euren Gästen nicht, die gucken sonst oft so komisch&#8230;</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Hecki am Herd</title>
		<link>http://kheck.info/archives/1070</link>
		<comments>http://kheck.info/archives/1070#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 14:57:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Heck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gutes Essen mit Hartz IV]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Vergebliche Mühe zum Weltfrauentag (Update am 9. März 2009)
Heute am Weltfrauentag wird, wenn überhaupt über Hausfrauen geredet wird, diese selbstverstädnlich nur als das Heimchen am Herd gehandelt, als Beispiel für ein Lebensmodell, in das scheinbar immer noch irgendwelche Frauen zurückzufallen drohen oder in das ihre Männer, die bösen, sie am liebsten wieder zurückwerfen würden.
Als Haus-Mann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Vergebliche Mühe zum Weltfrauentag (Update am 9. März 2009)</strong><span id="more-1070"></span></h4>
<p>Heute am Weltfrauentag wird, wenn überhaupt über Hausfrauen geredet wird, diese selbstverstädnlich nur als das Heimchen am Herd gehandelt, als Beispiel für ein Lebensmodell, in das scheinbar immer noch irgendwelche Frauen zurückzufallen drohen oder in das ihre Männer, die bösen, sie am liebsten wieder zurückwerfen würden.</p>
<p>Als Haus-Mann darf ich mal wagen, festzustellen, dass die Hausfrau oder auch der Hausmann ein Luxus ist, den wir uns unbedingt leisten sollten.</p>
<p>Ich habe für meinen IPod-Touch so ein Zeiterfassungstool runtergeladen und einfach mal genau gemessen, wie viel Zeit ich so für den Haushalt aufwände. Und siehe da: ich komme auf täglich knapp fünf Stunden, bei sieben Tagen  sind das schon Netto 35 Stunden, also die Zeit, von der unsere Gewerkschaften mal geträumt hatten, in der guten alten Zeit. Würde ich jetzt noch Urlaubsansprüche, Feier- und Krankentage mit einrechnen, komme ich also locker auf eine Vollzeitstelle.</p>
<p>[<strong>Update</strong>:] Rechnet man etwa mit Werten einer <a href="http://www.kheck.info/quelltexte/arbeit_kalkulation.pdf">Kalkulationshilfe der Handwerkskammer Freiburg</a> für die tatsächlichen produktiven Stunden einer Vollzeitstelle, so kommt man hier auf weniger als 4 Stunden bei einer Vollzeitstelle/5-Tage-Woche. Nach meinen letzten Erfahrungen mit der Einsatzbereitschaft von mehr oder weniger „typischen” Angestellten in verschiedenen Stellen, die alle recht lange Zeit z.B. privat im Internet oder mit Flurfunk usw. verbracht haben, während ihrer Arbeitszeit also, würde die Rechnung noch extremer aussehen, so dass man sagen kann, dass meine gemessenen durchschnittlichen fünf Stunden pro Tag sogar über die Produktivität einer Vollzeitkraft hinausgehen. [/<strong>Update</strong>:]</p>
<p>Wie das? Nun, bei mir gibt es keine Convinienz-Produkte, von Junkfood ganz zu schweigen. Auch der Pizzaservice muss in der Regel auf gute Geschäfte mit uns verzichten. Also, selbstgemachte Majonaise, Nudeln, Ketchup, von Kuchen und Kartoffelpuree ganz zu schweigen dauert eben. Und das Bügeln&#8230;</p>
<p>Ich als Hausmann plädiere also hier mal kurz für die gute alte Familie mit einem Verdiener. Ich darf das.</p>
<p>Und wenn mal wieder mehr Leute Notiz von meinen Artikeln nehmen, ich meine aktiv, also kommentieren oder mir mal wieder ne freundliche Mail schreiben, nehme ich mir auch gern wieder mehr Zeit fürs Bloggen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum ich in letzter Zeit so wenig schreibe&#8230;</title>
		<link>http://kheck.info/archives/1068</link>
		<comments>http://kheck.info/archives/1068#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 18:10:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Heck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Ach Leute, mich kotzt im Moment so vieles an. Gerade schalte ich vorsichtig die Nachrichten, HEUTE, an und muss anhören, dass die Leute allen Ernstes fragen, ob Althaus denn nun weiter kandidieren dürfe. Was für eine Saubermannheuchelei. Hey, er hat einen fahrlässigen Fehler begangen, bei dem ein Mensch gestorben ist. Der Skandal ist höchstens mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach Leute, mich kotzt im Moment so vieles an. Gerade schalte ich vorsichtig die Nachrichten, HEUTE, an und muss anhören, dass die Leute allen Ernstes fragen, ob Althaus denn nun weiter kandidieren dürfe. Was für eine Saubermannheuchelei. Hey, er hat einen fahrlässigen Fehler begangen, bei dem ein Mensch gestorben ist. Der Skandal ist höchstens mal wieder, dass er eine Geldstrafe von zig-Tausend bezahlen soll, aber nur 5000 EURO Schmerzensgeld an den Witwer.  </p>
<p>Sonst nix.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Meine „Ramadan”–Diät</title>
		<link>http://kheck.info/archives/1063</link>
		<comments>http://kheck.info/archives/1063#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 14:29:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Heck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Eros]]></category>

		<category><![CDATA[Gutes Essen mit Hartz IV]]></category>

		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie man glücklich hungert und dabei abnimmt
Als ich vor etwa 15 Jahren meine Tochter im englischen Internat besuchte, war High&#38;Mighty nicht meine erste Wahl beim Shopping in London, sondern mein letzter Ausweg. Mit 125 kg Gewicht bei einer Größe von 190 cm musste selbst C&#38;A passen, ich bekam einfach keine Klamotten mehr in normalen Geschäften. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Wie man glücklich hungert und dabei abnimmt<span id="more-1063"></span></h4>
<p>Als ich vor etwa 15 Jahren meine Tochter im englischen Internat besuchte, war <em>High&amp;Mighty</em> nicht meine erste Wahl beim Shopping in London, sondern mein letzter Ausweg. Mit 125 kg Gewicht bei einer Größe von 190 cm musste selbst C&amp;A passen, ich bekam einfach keine Klamotten mehr in normalen Geschäften. Der Verkäufer dort war so förmlich sanft und vorsichtig im Umgang mit mir, dass ich das Gefühl hatte, bei einem Leichenbestatter zu sein, die ja auch gewöhnlich diesen ekelhaft sachlich bedauernden Umgangsstil haben und ihre Floskeln, mit denen sie gekonnt alle Fettnäpfchen umschiffen. Das Fettnäpfchen, der Fetthaufen, war also ich und man musste mich und Meinesgleichen mit aller Vorsicht behandeln. Es war ein furchtbares Einkaufserlebnis.</p>
<p>Dann las ich irgendwo eine kurze Notiz, die mein Leben verändern sollte. Irgendwelche Wissenschaftler behaupteten da, dass die – auch heute noch überall wiederholte – Regel, nach der man Abends wenig und spät Abends nichts essen soll, um nicht zuzunehmen, genau so unsinnig wäre, wie die, dass man auf nüchternen Magen nicht rauchen solle (man solle natürlich überhaupt nicht rauchen), denn, so hieß es da, wenn man Abends spät isst, dann hat man Morgens immer noch etwas zum Verdauen, man ist also eigentlich gar nicht nüchtern.  Nun war die (deutsche) Diät-Regel <em>Morgens wie ein Kaiser, Mittags wie ein König und Abends wie ein Bettler </em>so in mir festgefressen, dass ich von alleine gar nicht auf die Idee gekommen wäre, dass diese Regel in meinem Fall auch verantwortlich für mein Über-Fressen sein könnte. Denn ich hatte am Morgen nie Hunger und zwang mir also ohne Appetit ein Brötchen, einen Teller Müsli oder was auch immer rein; Mittags ging es mir kaum anders und abends konnte ich leider nicht meinen Heißhunger unterdrücken. Also nahm ich so nach und nach immer mehr zu, bis zu besagten 125 kg.</p>
<p>Nun entschied ich mich zu einem Selbstversuch. Ich beschloss, nur noch abends zu essen, stellte also die alte Regel nicht nur auf den Kopf, sondern trieb sie auch noch ins Extrem. Dazu setze ich mir nur zwei weitere Regeln, nämlich: Ich würde Abends so viel essen, wie ich will und genau, was mir schmeckt, also nicht irgendwelches fettarme Abnehmzeug. Und die dritte Regel war: ich wollte täglich mein Gewicht messen, um <em>eventuelle </em>Änderungen am Gewicht feststellen zu können; d.h. es war ausdrücklich <em>nicht</em> mein Ziel, abzunehmen. Ich wollte einfach nur feststellen, was passiert, wenn ich mir abends den Bauch voll schlage (wie immer) und einfach nur tagsüber nichts esse (und auch keine kalorienhaltigen Getränke zu mir nehme).</p>
<p>Der Effekt war überwältigend: Innerhalb eines halben Jahres oder so</p>
<ul>
<li>verlor ich vierzig! Kilogram</li>
<li>meldete mich (aus purer Lust) in einem Fitnesstudio an (und ging auch hin)</li>
<li>verbesserte sich (ebenfalls aus purer Lust) die Qualität dessen, was ich gern aß</li>
<li>hörte ich mit Freude regelmäßig &#8220;Dicke&#8221; von Marius Müller-Westernhagen</li>
</ul>
<p>Und ein weiterer Effekt ist ganz wichtig zu betonen: Nachdem ich das Gewicht erreicht hatte, bei dem ich mich wohlfühlte, hielt ich es einfach. Ohne irgendetwas zu verändern, nahm ich weder zu, noch weiter ab. Das war geil. </p>
<p>Ich hielt also mein Gewicht irgendwie, bis wir nach Bad Kreuznach umzogen. Dort stellte ich schnell fest, dass mein neuer Arbeitgeber ein Betrüger war und dass es dort leckeren Wein und auch leckere Weinbrände gab. Und weil eh alles egal war, gab ich auch Sabines Wunsch nach und begann wieder, mit ihr gemeinsam zu frühstücken. Dies führte dazu, dass sich langsam langsam mein Gewicht wieder anhob. </p>
<p>Als ich mir vor drei Monaten auf die Waage stellte, zeigte sie 115 kg an. Und längst war ich wieder daran gewöhnt, dass es in Aachen gerade mal noch ein zwei Geschäfte gab, in denen ich Klamotten kaufen konnte. Glücklicherweise (für mich) hatte auch Sabine ein paar Pfunde zugelegt und willigte ein, dass wir gemeinsam nach meiner „Methode”, die ich hier mal spaßeshalber „Ramadan-Diät” nenne, uns wieder gesund hungern würden. Heute Morgen zeigte die Waage nur noch 101 kg an und in nicht allzu ferner Zeit werde ich also wieder im zweistelligen Bereich sein. Dabei habe ich zum Beispiel gestern Abend auf Sabines Wunsch hin Kirmesfisch mit Tunke zubereitet, eine super fettige Angelegenheit. Als wenn das nicht schon genug wäre, hatte Sabine auch noch son grünes Zeug mitgebracht, das wir rauchten und der Fresskick hat mich dazu gezwungen, einen halben Becher selbstgemachtes leckeres Sahneeiss zu genießen; trotzdem habe ich gegenüber gestern Morgen 300 g abgenommen.</p>
<p>Zufällig hörte ich dann gestern auch noch eine Ipod-Episode der <a title="Metabolism Myth" href="http://nutritiondiva.quickanddirtytips.com/metabolism-myths.aspx">Nutrition-Diva</a>, in der diese <em>Metabolism-Myth</em>s ausräumte, wonach man angeblich durch viele kleine Mahlzeiten abnehmen kann. Da ich ja vor lauter Englisch-Lern-Sucht kaum noch zum Bloggen komme, dachte ich mir, wenigstens zum Thema Ernährung mal wieder einen Artikel zu schreiben.</p>
<p>Nun bin ich ja kein Wisenschaftler und überlasse also das wissenschaftliche Für und Wider meiner wiedererlangten Ernährungsweise eben diesen. Stattdessen zum Schluss noch ein paar philosophische Anmerkungen zum Thema:</p>
<p>Es kommt hier alles darauf an – und ich meine das in Anti-Schopenhauerscher, Anti-buddhistischer Weise – dem (Selbst-) Mitleid, und d.h. hier, dem Bedürfnis, keine Chance zur Herrschaft zu geben. Es kommt darauf an, den Hunger zu lieben! Wenn irgendwann mittags mein Magen knurrt, dann versuche ich nicht, dieses Gefühl zu unterdrücken. Im Gegenteil: ich verstoße dann gern gegen eine weitere blödsinnige Regel, nach der man mit hungrigem Magen nicht Einkaufen soll. Ich gehe also in den Laden und – siehe da – die Äpfel lachen mich an! Ich muss mich also nicht zwingen, ein paar Äpfel einzukaufen, weil Obst ja so gesund ist, vielmehr <em>verlangt</em> mein Magen danach! Und bei der Vorstellung, mir jetzt einen Schokoriegel in den leeren Magen zu schieben, dreht sich mir dieser beinahe um. Trotzdem kaufe ich eine Zartbitterschokolade für das Stracciatella-Eis, das es heute Abend zum Nachtisch gibt. Und diesen Hunger genieße ich mittlerweile wieder so sehr, dass ich gar nicht genug <em>davon </em>haben kann, d.h. längst haben wir (ohne dies als Diät-Regel zu setzen) automatisch unsere Menge, die wir abends essen so weit reduziert, dass danach immer noch ein klitzekleiner Hunger übrig bleibt. Diese Lust habe ich wiederum von französischer Esskultur gelernt. Der Vater einer französischen Freundin (ein Feinschmecker) hatte mich mal gelehrt, dass man nach einem guten französichen Menue immer noch etwas Hunger haben müsse, weil &#8230; man danach besseren Sex hätte.  Damals war ich viel zu deutsch (an Hungerkatastrophen gewöhnt), um diesem Rat auch nur entfernt begreifen, geschweige denn folgen zu können. Aber als ich dann irgendwann mit Petra zum ersten Mal in einem Hamburger Fresstempel für viel Geld leckere Sachen gegessen hatte und danach noch etwas Hunger hatte, hatten wir in der folgenden Nacht definitiv super guten Sex. </p>
<p>Wenn ich also meinetwegen für heute Abend Kartoffelpüree koche, dann nehme ich (für uns beide) zwei, höchstens drei ganz kleine Kartoffeln, koche diese als Pellkartoffeln, gebe sie dann durch die Kartoffelpresse und reduziere den Wassergehalt, indem ich die Kartoffelmasse auf kleiner Hitze vielleicht zehn Minuten rühre, um schließlich abends kurz vor dem Essen einen Schuss Milch und eine dicke Ecke Butter unterzurühren, soll sagen: ich mach mir richtig viel Abend um das bisschen Essen, Arbeit, die platt gesagt „in keinem Verhältnis” zu dem kurzen Moment des Genusses steht, der allerdings einem (ja auch eher kurzen) Orgasmus dann kaum nachsteht.  Es ist also wieder einmal praktizierter Nietzsche (der übrigens auch fand, dass Diät einen festen Platz in der Philosophie beanspruchen darf): die Umkehrung aller Werte.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Auschwitzlüge</title>
		<link>http://kheck.info/archives/1056</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 14:32:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Heck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Auschwitzlüge]]></category>

		<category><![CDATA[Holocoust]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur ein paar Worte aus verkehrter Sicht
Ich schau mir gerade den  Film &#8220;The Boy in The Striped Pyjama&#8221; an. Etwa in der Mitte des Films sagt ein Soldat zur Frau des Kommandanten, die ein paar 1000 Meter entfernt von dem KZ leben, mit Blick auf rauchende Schornsteine, dass die Juden noch mehr stinken würden, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Nur ein paar Worte aus <em>verkehrter</em> Sicht<span id="more-1056"></span></h4>
<p>Ich schau mir gerade den  Film &#8220;The Boy in The Striped Pyjama&#8221; an. Etwa in der Mitte des Films sagt ein Soldat zur Frau des Kommandanten, die ein paar 1000 Meter entfernt von dem KZ leben, mit Blick auf rauchende Schornsteine, dass die Juden noch mehr stinken würden, wenn sie brennen. </p>
<p>Die Ehefrau versteht erst nicht und reagiert dann entsetzt. Da fällt mir gleich die Ausschwitzlüge an, allerdings aus <em>verkehrter</em> Sicht. Das meint: Ich wurde als Kind in der Schule systematisch belogen, denn uns wurde beigebracht, dass alle Deutschen, also auch meine Eltern, meine Großeltern, alle eben, die ganze Zeit gewusst hätten, dass die Nazis Juden vergast hätten. <em>Das</em> war, wie ich heute weiß, die erste Auschwitzlüge, mit der ich konfrontiert wurde und sie war verheerend. Denn sie hatte die Beziehung zu meinen Eltern und Großeltern dauerhaft belastet. Ständig beteuerten sie ja, dass sie keine Nazis waren (außer meiner Mutter, die immer erzählte, wie gern sie die BDM-Uniform getragen hätte und wie gern sie zu den BDM-Abenden gegangen wäre), aber das taten sie ja fast alle, die älteren Deutschen, also die Erwachsenen. Und wenn man dann nachfragte, warum sie denn nichts gegen die Ermordung der vielen Millionen Juden unternommen hätten, dann sagten sie regelmäßig, davon hätten sie ja nichts gewusst.  Und genau diese Antwort wurde von unseren &#8220;Wendehals&#8221;-Lehrern dann als Lüge gebrandmarkt. „Jeder Deutsche hätte wissen können, was passierte, sie haben nur weggesehen” schimpften unsere Lehrer dann und so stand es in den Illustrierten, so wurde es im Fernsehen wiederholt usw. Auch <em>diese </em>jüngere Deutsche Vergangenheit muss aufgearbeitet werden, wenn es überhaupt Sinn machen soll, irgendwelche Vergangenheiten aufzuarbeiten.</p>
<p>Nicht zuletzt angesichts <em>dieser </em>verkehrten Auschwitzlüge halte ich die Strafbarkeit der Holocoust-&#8221;Leugnung&#8221; für einen Skandal und für einen schweren Eingriff in die liberale Meinungsfreiheit. Hierzu ein wie ich finde <a title="Die Auschwitzlüge" href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/libertarian/allgemein/2009-01-27/die-auschwitzl-ge">recht guter Artikel</a>, dessen Argumente ich hier nicht wiederholen will.</p>
<p>&#8220;Ich versteh das nicht, ich habe einen Film über das Lager gesehen und da sah alles so nett aus&#8221;. Mit diesem Satz wendet sich der Kommandantensohn an einen ebenfalls 8-jährigen Jungen, mit dem er sich zwischen dem Stracheldrahtzaun angefreundet hatte. Es war ein Propagandafilm, den sein Vater anderen Nazis in seinem Haus vorgeführt hatte, der die jüdischen Lagerbewohner beim Spielen und Kuchen-Essen zeigte. Tja. Medienmacht wirkt nicht nur bei Kindern und nicht nur so extrem bei Kindern. So oft habe ich schon erlebt, dass Leute meinen<em> </em>und selbst ihren eigenen Augen nicht trauen, wenn im Fernsehen etwas anderes gesagt wurde.</p>
<p> </p>
<p>Eins will, nein <em>muss</em> ich noch hinzufügen: auch ich zweifle immer wieder an der Tatsache der massenhaften Ermordung von Juden im immer wieder geschilderten Ausmaß. Und ich kann hier nicht für alle Holocoustleugner sprechen, aber bei einigen, wie sicher bei mir, halte ich es eher für ein Zeichen dafür, dass sie den Glauben an die Menschheit nicht begraben wollen, denn für kalten Revisionismus.  Wer daher <em>alle, </em>die an der Judenvernichtung zweifeln, zweifeln müssen, einfach und gedankenlos an den Pranger stellt, ist für mich schlicht: Abschaum.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Obamas Lachanfall bei Vereidigung</title>
		<link>http://kheck.info/archives/1052</link>
		<comments>http://kheck.info/archives/1052#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 17:18:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Heck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob der auch in die Geschichte eingeht?
Während seiner Vereidigung als Präsident musste sich Obama heute offensichtlich auf die Zunge beißen um nicht in lautes Gelächter auszubrechen. Ich will nichts hineindeuten und habe mitgelacht. Ich will auch nichts hineindeuten, dass er den vorgesagten Text zunächst nicht vollständig wiederholt, sondern sich aufs Wesentliche beschränkt: I will execute! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Ob der auch in die Geschichte eingeht?</h4>
<p>Während seiner Vereidigung als Präsident musste sich Obama heute offensichtlich auf die Zunge beißen um nicht in lautes Gelächter auszubrechen. Ich will nichts hineindeuten und habe mitgelacht. Ich will auch nichts hineindeuten, dass er den vorgesagten Text zunächst nicht vollständig wiederholt, sondern sich aufs Wesentliche beschränkt:<strong> I will execute!</strong> Ich will auch übersehen, dass in etwas älterer Bedeutung &#8220;to execute&#8221; eben auch bedeutet, hinzurichten. Na, hinrichten wird er so oder so und Präsident wurde er genau um Mittag, auch ohne Eid, wie ich gelernt habe.</p>
<p>Vielleicht ist das ja die Krone des Humors: auch mit den Arschlöchern zusammen zu lachen.</p>
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		<title>Gebratene Nudeln</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 11:02:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Heck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gutes Essen mit Hartz IV]]></category>

		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>

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		<description><![CDATA[China  halb spontan
Eigentlich hätte ich folgendes Rezept nicht hier aufgeschrieben, weil es eher eine Improvisation ist. Wir hatten noch ein Schweineschnitzel im Kühlschrank und ich fragte Sabine, was ich zum Abendessen kochen könnte. Sie meinte, warum nicht mal chinesische gebratene Nudeln. Da ich nicht viel Zeit hatte, googelte ich schnell oberflächlich und fand zunächst nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>China  halb spontan<span id="more-1044"></span></h4>
<p>Eigentlich hätte ich folgendes Rezept nicht hier aufgeschrieben, weil es eher eine Improvisation ist. Wir hatten noch ein Schweineschnitzel im Kühlschrank und ich fragte Sabine, was ich zum Abendessen kochen könnte. Sie meinte, warum nicht mal chinesische gebratene Nudeln. Da ich nicht viel Zeit hatte, googelte ich schnell oberflächlich und fand zunächst nur Rezepte mit irgendwelchen Fertig-Gewürzmischungen. Nun „Chinagewürz” – wohlgemerkt in Anführungszeichen – hat die deutsche Küche schon in den 60ern entdeckt und war bei uns früher sowas wie Maggi: es kam überall dran. Und das heisst für mich heute: es kommt mir nicht in den Topf. </p>
<p>Dann fand ich zufällig im Kirchenweb.at eine Liste mit Chinesichen Zutaten, darunter die Angabe, dass das s.g. Fünf-Gewürz-Pulver aus folgenden fünf Zutaten <a title="kirchenweb" href="http://www.kirchenweb.at/kochrezepte/chinesische/lexikon/chinesische_zutaten.htm">bestünde</a>: Ingwer, Sternanis, Fenchelsamen, Nelken und Pfeffer. Hätte ich weiter gegoogelt, wäre ich schlauer gewesen, aber stattdessen habe ich mir schnell beim Asiaten um die Ecke Fenchelsaat und chinesische Eiernudeln gekauft, Sojasprossen vergessen, den Rest hatte ich zuhause. Das Problem ist jetzt, dass Sabine von den Gebratenen Nudeln so begeistert war, dass sie die spontan zu ihrem Lieblingsessen erklärt hat und ich also jetzt hier das Rezept so „falsch” aufschreibe, damit ich es möglichst ähnlich reproduzieren kann und sie sich wieder freut&#8230;</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1045" title="gebratene_nudeln" src="http://www.kheck.info/medien//gebratene_nudeln.jpg" alt="" width="500" height="187" /></p>
<p>Zunächst also die Fünf-Gewürze-Mischung:</p>
<p>Dazu habe ich 1/2 Teelöffel schwarze Pfefferkörner, 2 Nelken, 1 Teelöffel Fenchelsaat, 1 Teelöffel Anis, 1/2 TL Kreuzkümmel, sowie 2 Loorbeerblätter in einer Pfanne ohne Fett etwas angeröstet und dann im Mörser fein zerstoßen. Anschließend ein daumengroßes Stück Ingwer und eine Knoblauchzehe mit zerstoßen und mit je ca. 2 EL Sojasoße und Öl vermengt. In dieser Mischung habe ich dann das in feine Streifen geschnittene Schweineschnitzel ein paar Stunden mariniert.</p>
<p>(Wer nachzählt und auf mehr als fünf Gewürze kommt, hat sich nicht verzählt, ich habe <em>nach</em> dem Einkaufen noch mal gegoogelt und  <a href="http://www.chefkoch.de/forum/2,5,421162/Chinagewuerz-selbermachen.html">diese</a> mein Vertrauen erweckenden Anleitungen für <em>five-spice</em> gefunden, wonach sich die &#8220;fünf&#8221; nicht auf die Anzahl der Gewürze bezieht, sondern&#8230; aber das steht da ja.</p>
<p>Dann die Nudeln kochen (sie brauchen nur wenige Minuten, bis sie bissfest sind), abgießen und beiseite stellen.</p>
<p>Inzwischen eine Frühlingszwiebel und eine rote Paprika in kleine Würfel schneiden und in etwas Schmalz scharf und kurz anbraten. Das Fleisch dazu und wiederum kurz anbraten, dann die Nudeln dazu. Schließlich habe ich noch etwas Wasser mit Speisestärke dazugegeben und mit einem Brühwürfel (wg. dem Geschmacksverstärker) „gesalzen”, fertig und – scheinbar – lecker.</p>
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		<title>We don&#8217;t want any court stuff</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 17:16:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Heck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Glühbirne als Relikt der Dampfmaschinenzeit
Ich schwanke noch. So wie Old Misery im besten englischen Text, den ich gelesen habe, seit ich überhaupt englische Texte lese (und das ist noch nicht so lange). Aber ich kann noch extremer: The Destructors von Graham Greene ist bisher der einzige englische Text, den ich überhaupt vorbehaltlos als lesenswert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Die Glühbirne als Relikt der Dampfmaschinenzeit<span id="more-1042"></span></h4>
<p>Ich schwanke noch. So wie <em>Old Misery</em> im besten englischen Text, den ich gelesen habe, seit ich überhaupt englische Texte lese (und das ist noch nicht so lange). Aber ich kann noch extremer: <a title="Graham Greene The Destructors Volltext" href="http://www.kheck.info/quelltexte/destructors.pdf">The Destructors</a> von Graham Greene ist bisher der einzige englische Text, den ich überhaupt vorbehaltlos als lesenswert empfehlen kann. Und immerhin konkurriert er mit einem Buch des künftigen amerikanischen Präsidenten, mit Texten von Chomsky oder einem Buch der Globalisierungskritikerein Naomi Klein.</p>
<p>The Destructors ist eine Kurzgeschichte und selbst ich mit meinen schlechten English-Kenntnissen habe sie in den letzten 2 Tagen schon drei-mal gelesen. Ich empfehle also oben den Link anzuklicken, wofür habe ich sonst den Text mit möglichst wenig Fehlern und Kürzungen im Netz gesucht und in meinen Webspace hochgeladen?</p>
<p>Aber wie gesagt: ich schwanke noch. Ich bin unsicher, ob ich den in der zweiten Überschrift angekündigten Vergleich mit der Vernichtung der Glühbirne ausführen will. </p>
<p>Vielleicht reicht ja fürs Erste diese kleine Andeutung, um den möglichen Leser von The Destructors ein wenig vom allzu Naheliegenden abzubringen und zu verführen, diese Geschichte in die Welt zu transportieren, in die sie gehört: unsere Welt heutiger Erwachsener mit der Macht, Dinge zu zerstören. Sie sind einst den Marsch durch die Institutionen angetreten, besagte Generation. Sie stehen für all die gebotene Respektlosigkeit, für die Bedürfnisorientierung des homo sacers, des letzten Menschen und seinem stillen Örtchen, das längst die Wohnung ersetzt hat und nun bald im fahlen Schein der Energiesparlampe die Notdurft gewährleisten soll, auf die allein es ja ankommt. Okay. Ich bin schon still, erst mal. (Sagt Mike)</p>
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		<title>Bierteig</title>
		<link>http://kheck.info/archives/1038</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 16:20:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Heck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gutes Essen mit Hartz IV]]></category>

		<category><![CDATA[Basics]]></category>

		<category><![CDATA[Fisch]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Wenn mein Backfisch Kirmesfisch will, brauche ich Bierteig&#8230;
Mit Bierteig kann man leckere Sachen frittieren. Es ist ganz einfach, oft beeindruckend und spart (die Kirmesleute wissen schon was sie tun&#8230;) Fisch oder was auch immer man in den Bierteig taucht.
 
Für zwei Portionen

100 g Mehl 
100 ml Bier (Weizen wäre super) 
15 ml Öl (geschmacksneutral)
2 Eiweiss 
etwas Salz 
evtl. etwas Garam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<h4>Wenn mein Backfisch Kirmesfisch will, brauche ich Bierteig&#8230;<span id="more-1038"></span></h4>
<p>Mit Bierteig kann man leckere Sachen frittieren. Es ist ganz einfach, oft beeindruckend und spart (die Kirmesleute wissen schon was sie tun&#8230;) Fisch oder was auch immer man in den Bierteig taucht.</p>
<p> </p>
<p>Für zwei Portionen</p>
<ul>
<li>100 g Mehl </li>
<li>100 ml Bier (Weizen wäre super) </li>
<li>15 ml Öl (geschmacksneutral)</li>
<li>2 Eiweiss </li>
<li>etwas Salz </li>
<li>evtl. etwas <a title="selbstgemachtes Currypulver" href="http://kheck.info/archives/569">Garam Marsala</a></li>
</ul>
<p> </p>
<p> </p>
<p>Mehl und Bier vermischen, Oel darüber giessen und mindestens eine Stunde ruhen lassen. Die Eiweisse mit etwas Salz steifschlagen und kurz vor Gebrauch unter die Masse ziehen. </p>
<p>Dann (in meinem Fall den Fisch) würzen, erst in Mehl und dann in dem Bierteig wenden und bei ca. 180° schwimmend ausbacken, bis die Bierteigkruste goldbraun ist.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Kulturschock</title>
		<link>http://kheck.info/archives/1036</link>
		<comments>http://kheck.info/archives/1036#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 14:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Heck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gutes Essen mit Hartz IV]]></category>

		<category><![CDATA[Basics]]></category>

		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschland/Solingen verliert gegen Japan

   Nachdem ich Mitte Dezember letzten Jahres über Christian Romanwoskis Seite Kochmesser.de und die von ihm initiierte Markteinführung von scharfen Kindermessern geschrieben hatte, wollte ich mir in Aachen auch eines der von Romanowski empfohlenen Messer holen, ich schwankte zwischen dem für den gewöhnlichen Mac-Nutzer wie gemachten stylischen Chroma 301 oder einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Deutschland/Solingen verliert gegen Japan<br />
<span id="more-1036"></span></h4>
<p>   Nachdem ich Mitte Dezember letzten Jahres über Christian Romanwoskis Seite <a title="Kochmesser.de" href="http://www.kochmesser.de">Kochmesser.de</a> und die von ihm initiierte Markteinführung von scharfen Kindermessern <a title="Scharfe Kindermesser" href="http://kheck.info/archives/995">geschrieben</a> hatte, wollte ich mir in Aachen auch eines der von Romanowski empfohlenen Messer holen, ich schwankte zwischen dem für den gewöhnlichen Mac-Nutzer wie gemachten stylischen Chroma 301 oder einem Global-Messer. Nur leider hatte auch der einzige von Kochmesser.de in Aachen empfohlene angebliche „Fachhändler” kein vernünftiges Messer vorrätig und auch in den anderen mir bekannten Geschäften fand ich nur den üblichen Schrott.  Warum brauchte ich überhaupt ein neues Messer?  Vor ein paar Jahren hatte ich mich, der Japanmesser-Hype war schon in vollem Gang, bewusst für ein rostendes Herder-Messer aus Solingen entschieden.  <a href="http://www.kheck.info/medien//herdermesser.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1034" title="herdermesser" src="http://www.kheck.info/medien//herdermesser.jpg" alt="" width="500" height="75" /></a> Damals wusste ich bereits, dass ein rostender Stahl nicht nur in der Regel schärfer, sondern auch leichter nachschärfbar ist und ich wollte ja auch gern ein deutsches Traditionsunternehmen stärken. Außerdem störte mich an Japanmessern eben auch besagter Hype. (Ich finde, nebenbei, auch Sushi ist völlig „überbewertet”, es rangiert m.M.n. kulturell etwa auf der Höhe der Currywurst, womit ich weder etwas gegen Currywürste, noch gegen Sushi gesagt haben will, beides schmeckt ab und an).  Was ich damals, im Glauben, es sei ein Messer „fürs Leben” nicht berücksichtigt hatte, war mangelndes nachhaltiges Denken bei der traditionellen Messerproduktion. Denn zwar lässt sich mein Herdermesser (dank V-Schliff) fast ebensogut schärfen, wie ein japanisches Messer, aber eben nur fast. Denn der Wulst am Ende der Klinge verhindert, dass man die ganze Klinge über einen Stein abziehen kann. Dadurch wurde die Klinger mit der Zeit rund, wohlgemerkt mit Wölbung nach innen hin. Das bedeutete: Schließlich wurde das Messer für mich beihnahe untauglich, jedenfalls was Schneiden (oder gar „Hacken”) auf der Arbeitsplatte anging.  Also entschloss ich mich, doch ein japanisches Messer zu kaufen. Aber leichter gesagt, als getan. Denn nach meiner (bestraften) Liebe zu deutscher Wertarbeit, wollte ich mir auch noch meine Strafe für die Unterstützung lokaler Geschäfte abholen. So habe ich in den letzten Jahren immer wieder in meinem Lieblingsküchenladen in Aachen gern mal ein paar Euro mehr gezahlt, als etwa bei Amazon. Nicht, weil ich nicht auf die Bestellung warten mochte (z.B. hatte ich mein Herdermesser auch dort bestellt und musste viel länger warten und mehr bezahlen, als bei einem Onlineanbieter UND hatte KEIN Rückgaberecht), sondern eben auch wieder, weil ich immer noch der Illusion von „Fach”-Handel anhing, also kompetente Beratung unterstützen wollte. Nun liefert aber leider auch diese oft der Onlinehandel in weit größerem Umfang, als alle Läden, in denen ich dann in Aachen versucht habe, eben diese kompetente Beratung zu finden.  So blieb schließlich als einziges Argument der Wert von <em>facetime</em>. (Hier mache ich mich übrigens der Einführung eines neuen Anglizismus schuldig, gar eines, der noch nichtmal allen Amis bereits geläufig ist), d.h. dass es eben einfach schöner ist, Menschen aus Fleisch und Blut zu begegnen. Das freundliche Lächeln einer Verkäuferin, ist es nicht mehr wert, als irgendwelche anonymen Infos aus dem Internet?  Also ging ich noch mal in meinen Lieblingsküchenladen</p>
<p>. Mein Sohn wollte für den neuen Freund meiner Ex-Frau eh einen Kellner-Korkenzieher als nachträgliches Weihnachtsgeschenk kaufen. Der Laden war mal wieder brechend voll, er zählt schließlich zu den Aachener &#8220;Geheim&#8221;-Tipps. Statt mich in die Schlange an eine der beiden Theken zu stellen, entschloss ich mich (mein Sohn war eh schon leicht genervt, dass ich ihn zu einem längeren Weg zu diesem Laden überredet hatte), eine Verkäuferin, die auf einer Leiter stand, anzusprechen. Sie reagierte nicht. Ich sah dann, dass sie ein Klemmbrett in der Hand hielt und Artikel zählte, die Anzahl dann in die Liste eintrug. Also wartete ich geduldig, bis sie wieder eine Sorte irgendwelcher Löffel gezählt und die Zahl eingetragen hatte. „Entschuldigen Sie bitte!” sagte ich also, schon etwas lauter, in meinem zweiten Versuch. Und ärgerte mich sogleich über das Wort &#8220;Entschuldigung&#8221;, sowie über meine offensichtlich immer noch zu leise Stimme, denn die Verkäuferin ignorierte mich und – da war ich jetzt sicher – tat dies auch bewusst. „Sie will offensichtlich nicht gestört werden.” erklärte ich meinem Sohn und es war mir schon etwas peinlich, ihm dieses Geschäft als mein Lieblingsgeschäft in Aachen verkauft zu haben. „Aber, jetzt bin ich einmal angefangen, jetzt will ich es auch wissen” fügte ich hinzu. Dann wartete ich noch mal, bis sie wieder eine Reihe Artikel gezählt und in die Liste eingetragen hatte. Doch danach zeigte ich, was meine Stimme so zu bieten hat. &#8220;Hören Sie, &#8230; HÖREN SIE BITTE! &#8230; HALLOOOO!&#8221;. Endlich konnte die Verkäuferin sich nicht mehr länger taub stellen, sie wendete ihren Kopf zur Seite, riss ihren Ohrstöpsel aus einem Ohr und schrie mich an: &#8220;Sagen Sie mal, sehen Sie nicht, dass ich hier beschäftigt bin?&#8221; — Zwar schimpfte ich dann, aber da hatte sie längst wieder ihren Stöpsel im Ohr und konnte wieder so tun, als ob sie mich nicht hörte. Wir suchten also selbst in dem engen Laden nach einem Kellnerkorkenzieher, kauften ihn und ich fragte beim Bezahlen noch mal nach rostenden japanischen Messern. Es gab sie immer noch nicht. Beim Rausgehen gab ich dem Laden die letzte Chance. Es waren ja inzwischen gut 20 Minuten vergangen. Die andere Verkäuferin war nicht mehr mit der Inventur beschäftigt, sondern kam mir entgegegen. Ich schaute sie möglichst fragend und gleichzeitig freundlich an, hoffte auf ein „Na, haben Sie gefunden, was sie suchten”, bekam aber stattdessen ein „Pfff!” und ein Kopfschütteln serviert. Apropo serviert: gerade hatte ich noch einem meiner Lieblingspodcasts gelauscht, <a title="podcast Germany vs. USA" href="http://www.podcastalley.com/podcast_details.php?pod_id=65066">Germany vs. USA</a>. Da stellte einer der beiden Jungens die These auf, dass Amerikaner ganz einfach in einen Laden, in dem sie <em>einmal</em> schlechten Service erhalten, nie wieder einkaufen würden. In Deutschland, und ich bin dafür ein Musterbeispiel, scheint es genau andersrum zu laufen: in einem Laden, in dem ich wenigstens einmal freundlich oder sogar kompetent beraten wurde, renne ich — treu und das heißt offenbar zugleich treu-doof — immer wieder, in der Hoffnung, irgendwann noch einmal so ein tolles Erlebnis zu haben. Aber, vielleicht dank des Podcasts, habe ich das „Pfff!” und das Kopfschütteln diesmal als Aufforderung verstanden, doch bitte dort nicht mehr einzukaufen, weil diese Leute keinen Bock auf <em>Facetime</em> mit so bescheuerten Kunden haben.  Schließlich läuft jede Inventur nicht nur viel leichter ohne Kundenstörungen, sondern noch leichter, wenn es wenig zu zählen gibt.  Jetzt könnte der Artikel eigentlich hier aufhören mit dem Fazit, dass ich aufgegeben habe, ein Ersatzmesser für mein rostendes Herdermsesser in Aachen verbunden mit facetime zu kaufen. Aber es kam anders. Denn ich habe nochmal nach &#8220;Japanische Messer&#8221; und &#8220;Aachen&#8221; gegoogelt und in den Rückmeldungen einen Laden gefunden, den ich noch gar nicht kannte. Und hier habe ich endlich nicht nur die <em>Facetime, </em>sondern gleich auch noch so was wie „Qualitytime” obendrein (um einen weiteren englischen Begriff – und zwar eigentlich <a title="wiki quality-time" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Quality_time">falsch – </a>zu verwenden.) </p>
<p>Schon von außen ist das Lädchen von Markus Prömper, das man im Internet unter der Adresse <a title="shokunin.de Fachhandel in Aachen" href="http://www.shokunin.de">www.shokunin.de</a> findet, als das zu erkennen, womit ich den Begriff Fachhandel verbinde. Statt schöner Auslagen steht im Fenster ein Tisch, darauf eine Schüssel mit Wasser und daneben ein paar Schleifsteine.</p>
<p>Und im Laden begegnete mir dann genau das, was auch regelmäßig für ein gutes Restaurant spricht: Statt einer Auswahl von 200 Menus, empfahl mir Markus Prömper, nachdem er meinen Wünschen aufmerksam zugehört hatte, genau ein Messer. Ein Santoku Kuro Ochi von dem Schmied Katsushige Anryu in traditioneller Handarbeit hergestellt:</p>
<p><a href="http://www.kheck.info/medien//herdermesser.jpg"></a></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-1035" title="japanmesser" src="http://www.kheck.info/medien//japanmesser.jpg" alt="" width="500" height="96" /></p>
<p>Das habe ich also gekauft, wenn auch zunächst mit dem etwas komischen Gefühl, eher ein Souvenier, als einen Gebrauchsgegenstand erworben zu haben. Jedenfalls zeigte mir Markus Prömper auch gleich noch, wie ich das Messer nachschärfen könne und: er gab mir sogar noch einen Tipp, wie ich mein Herdermesser wieder funktionstüchtig bekommen würde, was ich übrigens auch gleich umgesetzt habe.</p>
<p>Zuhause war ich dann erstmal fast enttäuscht. Denn mein Herdermesser war eher schärfer, als mein neues Santoku. Dabei hätte ich es besser wissen müssen. Denn für den relativ günstigen Preis kann man einfach kein Messer mit Endschärfe erwarten. (Solche Messer kann man im Internet auch kaufen, es gibt da irgendeinen japanischen Fachausdruck für und die kosten dann gleich 100 Euro mehr) Doch nach zehn Minuten Nachschärfen war dieses Messer so unglaublich scharf, genau wie ich es bisher von japanischen Messern immer nur gelesen, aber nie recht geglaubt hatte. Es war sogar schärfer als mein (zugegebenermaßen ungepflegtes und ungenutztes) Rasiermesser: ich konnte damit problemlos die Haare von meinem Arm rasieren.</p>
<p>Wenn man nun die Bilder der beiden Messer vergleicht, dann fällt auf, dass beim japanischen Messer die Klinge nicht nur wulstfrei ist (wie inzwischen nach brutalem Abflexen auch mein Herdermesser), sondern auch, dass der Abstand zwischen Klinge und Griff etwas größer ist. Und genau dies erleichtert wiederum das Nachschärfen ungemein!  Und der dritte Vorteil: da die Klinge insgesamt, auch zum Rücken hin, weniger breit ist, als mein Herder-Messer, ist damit auch das Schneiden noch feinerer Scheiben problemlos möglich.</p>
<p>Zugegeben, es wirkt auch zerbrechlicher, als mein bisheriges Kochmesser aus deutscher Wertarbeit. Aber oder gerade deshalb gebe ich mein neues japanisches Messer auch nicht mehr aus der Hand. Und das Geschäft von Markus Prömper kann ich also mit bestem Gewissen jedem Aachener, der sich ein vernünftiges Messer zulegen will, empfehlen. Und allen anderen empfehle ich seinen Onlineauftritt, es sei denn, es gibt auch in ihrer Nähe ein <em>richtiges</em> Fachgeschäft&#8230;</p>
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		<item>
		<title>Also — ich liebe Zipi Livni!</title>
		<link>http://kheck.info/archives/1027</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 19:29:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Heck</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Eros]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das musste mal gesagt werden&#8230;
Zipi Livni ist die Außenministerin Israels und derzeit hasst die Welt wohl mal wieder Israel und damit auch die amtierende Außenministerin Zipi Livni.
Auch Obama dürfte sie hassen, bringt sie ihn doch in die Verlegenheit, zu einem wichtigen Thema die Schnauze halten zu müssen. Wie man hört: Obama mag ich nicht. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Das musste mal gesagt werden&#8230;<span id="more-1027"></span></h4>
<p>Zipi Livni ist die Außenministerin Israels und derzeit hasst die Welt wohl mal wieder Israel und damit auch die amtierende Außenministerin Zipi Livni.</p>
<p>Auch Obama dürfte sie hassen, bringt sie ihn doch in die Verlegenheit, zu einem wichtigen Thema die Schnauze halten zu müssen. Wie man hört: Obama mag ich nicht. Aber Zipi Livni liebe ich. Ich sage das hier (fast) nur aus dem einen Grund, weil es vor mir wohl noch keiner gesagt hat. </p>
<p><a href="http://www.kheck.info/medien//tzipi_livni.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1028" title="tzipi_livni" src="http://www.kheck.info/medien//tzipi_livni.jpg" alt="" width="500" height="328" /></a></p>
<p>Nicht einmal ihr Mann, jedenfalls nicht als Zitat im Web. Googelt man nach &#8220;liebe Zipi Livni&#8221; oder &#8220;love Zipi Livni&#8221; bekam man bisher keine Rückmeldung. Ich hoffe, dass man jetzt bald wenigstens diesen kleinen Artikel findet, meine kleine Liebeserklärung an eine schöne Jüdin polnischer Abstammung.</p>
<p>Mein Gott, diese Frau wird bald 51. Sieht denn keiner außer mir ihre Schönheit? Ist es nicht schon Antisemitismus, diese Frau nicht zu lieben? — Nein, natürlich nicht. Die Juden, um es noch deutliher zu übertreiben: der Jude an sich, will  ja von uns Nicht-Juden nicht geliebt, sondern in Ruhe gelassen werden. </p>
<p>Geht das?</p>
<p>PS: Ja, okay. Ich habe ein T unterchlagen, aber auch Tzipi Livni liebt niemand wirklich, googelt ruhig, aber bitte seelenruhig, okay? Und mir doch egal: Ich liebe Tzipi Livni, I love Tzipi Livni (nur der Vollständigkeit halber)</p>
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