Pangasiusfilet an Zucchinisoße mit Kartoffelpüree
Zucchiniernte in Aachen
Sabine brachte heute Zucchinies mit, die eine Freundin gerade massenhaft im eigenen Garten erntet. Und da Freitag ist, habe ich sie mit Fisch zubereitet. Pangasiusfilet (von PLUS) hatte ich noch eingefroren und Kartoffeln und so weiter waren auch da. Ich musste also nicht einkaufen.

Zutaten (für 2 Personen):
1 Pangasiusfilet
2 Zucchini
- 1 Pangasiusfilet
- 2 Zucchini
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 400 g mehlig kochende Kartoffeln
- 50 g Schweineschmalz
- 1/8 l Weisswein
- 2 TL Paprika edelsüß
- 1 TL Kümmel
- 1-2 Loorbeerblätter
- 2 TL Pfefferkörner schwarz
- 1 TL Majoran
- Meersalz
- 1 EL Tomatenmark
- 100 g Butter
- 1/8 l Milch
- 1/4 Muskatnuss
- 1/4 Tl Kümmel
- 1 TL Pfefferkörner weiß
Zubereitung:
Den Fisch im Kühlschank (anders als auf der Packung steht) vollständig auftauen.
Für den Kartoffelpüree habe ich diesmal die mehligen Kartoffeln, geschält und geviertelt, in bereits kochendes Wasser mit reichlich Salz gegeben und 20 Minuten gekocht. Die Muskatnuss mit 1/4 TL Kümmel im Mörser zerstoßen. Butter und Milch etwas erwärmen. Die Kartoffeln durch die Kartoffelpresse in die warme Milch geben und verrühren, abschmecken und ggf. noch etwas Salz zugeben. Kartoffelpüree hält im Topf lange seine Temperatur und kann auch gut bei kleiner Flamme warmgehalten werden. Er wird dann nicht schlechter, sondern eher noch besser (Wasser verdampft).
Die Zwiebel fein würfeln und im Schmalz leicht anbraten. Die in Stücke geschnittene Zucchini zugeben und etwas weiter braten. Kümmel, Loorbeerblatt, Majoran und Pfeffer und zum Schluss Knoblauch habe ich inzwischen mit etwas Meersalz im Mörser fein zerstoßen und mit Tomatenmark und Paprika verrührt. Diese Mischung gebe ich jetzt an das Gemüse und lösche danach alles mit Wein ab. Noch ca. 1/8 l Wasser zugeben und köcheln lassen.
Zuletzt den Fisch aus dem Kühlschrank holen, in zwei Hälften teilen, mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer marinieren und in reichlich Schmalz von beiden Seiten ca eine Minute braten, dann mindestens fünf Minuten ruhen lassen (dann ist er durchgegart).
Zum Kartoffelpüree will ich noch etwas sagen: Früher mochte ich am Liebsten, wenn da noch kleine Klümpchen drin waren, damit er mich nur ja nicht an gekauften Fertigpüree erinnerte. D.h. ich musste ihn stampfen. Inzwischen schmecke ich den Unterschied auch ohne Klümpchen
— Gegen eine noch aufwändigere Methode, bei der die Kartoffeln passiert und anschließend noch lange bei kleiner Flamme gedämpft werden, ist die Kartoffelpresse ein guter Kompromiss. Die meiste Arbeit macht hier ja das Spülen der riesigen Kartoffelpresse im viel zu kleinen Haushaltsspülbecken.