Klausis Garam Marsala

Würzmischung für ein schnelles Curry

So geht das aber nicht! – würde mir sicher jeder Inder sagen, der was auf sich hält. Aber ich habe das Problem, dass ich gerne Curry-Gerichte esse, die aber dann bitte nicht nach Gelsenkirchener Currywurst schmecken sollen. (Obwohl es in Gelsenkirchen weltweit die besten Currywürste anner Pommesbude gibt)

Daher scheidet das normale Currypulver aus dem Supermarkt schon mal aus. Eine Alternative wären noch die beiden Currymischungen von Spice Island, die interessant schmecken, aber nach dem fünften Mal Kochen damit, schmeckt das Essen dann auch wieder irgendwie „gleich”. Also musste mein eigenes Currypulver, bzw. Garam Marsala her. Und das macht der stolze Inder eigentlich jedesmal frisch und etwas aufwändiger, als ich (die Gewürze müssen z.B. vorher geröstet werden).

Also hier mein „Arme Leute”-Garam Marsala ala fauler Klaus Heck: 

 

  • 3 EL Koriandersamen
  • 3 EL Kreuzkümmel
  • 1 EL Kurkuma
  • 2 Loorbeerblätter
  • 1/4 Muskatnuss
  • 1 TL Nelken
  • 1 TL Kardamonsamen
  • 1 TL Senfkörner
  • 1 Zimtstange
  • 2 Chilischoten
  • 1 EL schwarze Pfefferkörner

mit einem EL Meersalz im Mörser zerstoßen. Dann durch ein Sieb in eine Schüssel geben, was nicht durchs Sieb geht, nochmal mit weiterem Meersalz zerstoßen, wiederholen, bis alles durchgesiebt ist.

Dann probiere ich die Mischung. Schmeckt sie so pur überhaupt nicht salzig, gebe ich noch etwas Salz hinzu.

Nach dem ersten Kochen dann kommt die Nachkontrolle: muss ich an das fertige Gericht noch Salz zufügen, füge ich auch etwas Salz der Gewürzmischung bei. 

Das bekommt man mit der Zeit irgendwie raus und mein Garam Marsala schmeckt eh jedes mal ein bisschen anders, weil ich mich selbst nicht streng an die obigen Angaben halte.

Ein Kommentar

  1. Bierteig | www.KHeck.info pings back:

    [...] evtl. etwas Garam Marsala [...]

Notizen zum Text (von mir und Gästen)