Käse-Spaetzle
Selbstgemachte Spätzle schmecken gut und sind schneller fertig, als Spaghetti.Hier das Rezept für schwäbische Spätzle und Käse-Spätzle von meiner Exfrau Katja Heck:
Zunächst bereite ich die Spätzle zu (wenn wir keinen Rest haben). Dazu brauche ich (meine Rezepte sind immer für 2 bis 3 Portionen):
- 100 g Mehl
- 1 Ei
- ca. 30 ml Wasser
- etwas Salz
Erst mal einen großen Topf mit Wasser und reichlich Salz zum Kochen bringen.
In der Zwischenzeit alle Zutaten zusammen in einer Schüssel rühren, bis der Teig Blasen wirft. Wenn er nicht zäh vom Löffel fließt, etwas mehr Mehl nehmen (wenn gar nix fließt, dann etwas Wasser)
Nun fülle ich die Kartoffelpresse mit dem Teig und jetzt kommt der Trick, den mir die Schwäbin Katja, verraten hat, nachdem mein Sohn meine Spätzle als „viel zu dünn” bemängelt hat: Die Presse tauche ich etwas ins Wasser hinein und drücke dann etwas Teig heraus, wonach ich sofort die Presse wieder aus dem Wasser ziehe. Effekt: Der Teig reißt ab, die Spätzle werden kurz und eben dicker, als wenn man den Teig, wie ich es am Anfang gemacht habe, aus der Höhe in das Kochwasser regnen lässt.
Sobald die Spätzle oben schwimmen (geht ruckzuck) sind sie fertig und müssen sofort in eine andere Schüssel umgefüllt werden.
Für Käsespätzle wende ich frisch in Streifen geschnittene Zwiebeln in Mehl mit etwas Salz und brate sie dann in der Pfanne goldgelb. Danach fülle ich eine Auflaufform abwechselnd mit Spätzle, Käse (egal, Emmenthaler, Greyerzer usw.) und den angebratenen Zwiebeln (letzte Schicht Käse) und schiebe die Form in den Herd bei etwa 200 Grad ca. 15 Minuten. Wenn es aber schnell gehen soll, kann man auch einfach die Spätzle und geriebenen Hartkäse zu den angerösteten Zwiebeln in die Pfanne geben und weiterbraten, bis der Käser zerlaufen ist.